Kategorien Trabrennbahn

Pressespiegel seit dem Jahr 2000

Die folgende Übersicht erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit

Treuhand mit im Rennen
Neues Deutschland vom 09.06.2000
Ein neuer Stadtteil «Traberpark Karlshorst» soll in Lichtenberg entstehen. Das wurde am Mittwoch-abend auf einer Informationsveranstaltung bekannt, auf der ein städtebauliches Konzept zur Sicherung des Standortes Trabrennbahn Karlshorst vorgestellt wurde.

Treuhand plant den „Traberpark Karlshorst“ / Kino „Vorwärts“ weicht einem Einkaufszentrum: Karlshorst soll einen neuen Stadtteil bekommen
Berliner Zeitung vom 15.6.2000
Am Bahnhof Karlshorst soll ein neuer Stadtteil entstehen. Die Treuhand Liegenschaftsgesellschaft will zwischen Treskowallee und Wuhlheide den „Traberpark Karlshorst“ bauen lassen. Für die Gestaltung des rund 80 Hektar großen Geländes rund um die Trabrennbahn hat die TLG die Landesentwicklungs-gesellschaft und ein Stadtplanungsbüro beauftragt.

Trabrennbahn Mariendorf: Bowlingbahn statt Pferdeställe
Tagesspiegel vom 15.02.2001
Die goldenen Zeiten des Trabrennsports sind vorbei, die seit Ende 1999 unter einem Dach arbeiteten Bahnen Karlshorst und Mariendorf haben zu kämpfen. Geld für den Sport und für die Reparatur der Anlagen soll der Verkauf eines rund 30 000 Quadratmeter großen Areals im Süden der Trabrennbahn Mariendorf bringen. Details zu den Plänen des Investors Exsol aus Niedersachsen, auf dem Grundstück Wohnungen, Geschäfte und Freizeitanlagen zu errichten, wurden am Mittwochabend im Stadtplanungsausschuss von Tempelhof-Schöneberg bekanntgegeben.

Trabrennbahn Karlshorst vor dem Aus?
Die Welt vom 28.02.2003
Die Trabrennbahn Karlshorst steht erneut vor dem Aus. Der parlamentarische Hauptausschuss will sich auf einer seiner nächsten Sitzungen mit der Zukunft der Trabrennbahn beschäftigen. „Wir müssen uns das Konzept genau ansehen und unbedingt vermeiden, dass ein zweiter Fall Tempodrom entsteht“, warnt der Haushaltsexperte der Bündnisgrünen, Joachim Esser.

Sportfans rätseln über Zukunft von Karlshorst
Neues Deutschland vom 27.08.2003
Wie eine Bombe schlug kürzlich die Nachricht ein, die Trabrennbahn in Mariendorf solle geschlossen und für etwa 40 Millionen Euro als Bauland verkauft werden. Von dem Geld werde dann Karlshorst zur schönsten und modernsten Bahn ausgebaut, machten Überlegungen laut die Runde. Auf Dauer könne man sich keine zwei Trabrennbahnen in der Stadt leisten, wird der Geschäftsführer des Berliner Trabrenn-Vereins (BTV), Dimitrios Vergos, zitiert.

Trabrennbahn Mariendorf: Bezirk kontra Verein
Die Welt vom 09.10.2003
Der Streit um die Zukunft der Trabrennbahn Mariendorf spitzt sich zu. „Der Trabrennsport kann in Berlin nur erhalten werden, wenn wir politische Unterstützung bekommen. Wenn wir die Trabrennbahn Mariendorf nicht als Bauland verkaufen und mit dem Erlös die Trabrennbahn Karlshorst zur modernsten Arena Europas ausbauen können, müssen wir aufgrund unseres Umsatzrückganges langfristig beide Anlagen schließen und Insolvenz anmelden“, sagte der Geschäftsführer des Berliner Trabrennvereins, Dimitrios Vergos.

SPD sichert Trabrennbahn Mariendorf als Sportfläche
Die Welt vom 11.01.2003
Die Trabrennbahn Mariendorf soll mit einem eigenen Bebauungsplan als Sportfläche gesichert werden. Das beschloss jetzt der Stadtplanungsausschuss der Bezirksverordneten-Versammlung mit der knappen Mehrheit von SPD und Grünen.

„Das ist unsere einzige Überlebenschance“
Taz vom 14.08.2003
Dimitros Vergos, Geschäftsführer des Berliner Trabrenn-Vereins, will Karlshorst zum europaweiten High-light ausbauen. Dafür soll die vereinseigene Bahn in Mariendorf verkauft und bebaut werden. Dabei setzt er auf Einsicht der Bezirke.

Ende für den Trabrennsport in Mariendorf?
SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg, Pressemitteilung vom 27.08.2003
Die Absicht des Berliner Trabrennvereins (BTV) auf den Standort Mariendorf zu verzichten, stößt in der SPD-Fraktion auf Ablehnung.

Schlamassel in Berlin – Vorstand zurückgetreten
Neues Deutschland vom 31.10.2003
Der Vorstand des Berliner Trabrennvereins (BTV) ist zurückgetreten. Seit Jahren schreibt der Verein rote Zahlen und kann sich nur durch Grundstücksverkäufe zu Lasten der Rennbahn in Mariendorf über Wasser halten. Präsident Klaus Volker Stolle kündigte an: »Wenn sich die finanzielle Situation nicht verbessert, droht am Jahresende Insolvenz.«

Konkurrenten mit Geschichte: Berlins Trabrennbahnen
Die Welt vom 18.12.2003
er Beginn der Traber-Ära in Karlshorst läutete kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zugleich auch den Anfang eines Konkurrenz-Kampfes zwischen beiden Traberbahnen ein.

Neue Besitzer und neue Hoffnung für Karlshorst
Tagesspiegel vom 02.04.2004
Ein neugegründeter Verein wagt nun einen echten Neuanfang. Die Bahn, auf der schon 1884 die ersten Rennen gelaufen wurden, ist gestern offiziell von der TLG an den Pferdesportpark Berlin-Karlshorst e.V. verkauft worden.

Trabrennbahn bereitet sich auf die Saison vor
Berliner Morgenpost vom 03.04.2004
Nach fast viermonatiger Pause findet am Dienstag auf der Trabrennbahn Karlshorst der erste Renntag statt (18 Uhr, Eintritt frei). Elf Rennen stehen auf dem Programm. Der Verein Pferdesportpark Berlin-Karlshorst (PSP) als neuer Besitzer der 37 Hektar großen Anlage an der Treskowallee kündigte am Freitag 25 Renntage für 2004 an.

Wunder Karlshorst
BZ vom 24.04.2004
Noch im Dezember schien die Rennbahn tot, jetzt wird wieder getrabt! , Wunder Karlshorst
Der 17. Dezember 2003 war einer der traurigsten Tage im Berliner Pferdesport. An diesem Abend wurde die Trabrennbahn Karlshorst zu Grabe getragen. Schulden und mangelndes Zuschauer-Interesse sorgten für den letzten Renntag auf einem der traditionsreichsten Kurse Deutschlands. Die B.Z. titelte damals: „Ein Abschied voller Wehmut.“

Rennen um Zukunft der Trabrennbahn
Neues Deutschland vom 05.06.2004
Die TLG ist Besitzer des Areals und hatte bei der Bezirksverordnetenversammlung von Lichtenberg einen Bebauungsplan favorisiert, demzufolge auf dem Rennbahngelände ein Wohnpark entstehen soll. 500 Wohnungen für 2000 Bewohner sollen das Oval der Rennbahn vom Bahndamm her einkreisen.

Trabrennbahn Mariendorf wird verkauft
Industrieller übernimmt das Gelände und verspricht, den Rennbetrieb zehn Jahre lang weiterzuführen
Tagesspiegel vom 08.12.2004
Genau 91 Jahre ist die Traberpiste in Mariendorf alt und glaubt man dem derzeitigen Vorsitzenden Ulrich Mommert, dann wird der Rennverein mit Sicherheit auch den 100. Geburtstag erleben. „Manche Leute können nicht verstehen, dass ich weiter in den wirtschaftlich schwer angeschlagenen Sport investiere“, sagt der Industrielle mit Berliner Wohnsitz. Im österreichischen Wieselburg ist er zugleich Chef der Zizala GmbH, einem Unternehmen der Automobilzuliefererbranche mit rund 1000 Mit-arbeitern. „Doch ich bin ein Verrückter, der die Sulkygespanne auch noch in zehn Jahren um die Bahn fahren sehen will.“

Verein verzockt Trabrennbahn
taz. die tageszeitung vom 9. 12. 2004
Berliner Trabrennverein beschließt Verkauf seiner Bahn in Mariendorf an die Firma des Vorsitzenden. Das Tafelsilber werde billig veräußert, kritisieren Mitglieder. Kampfansage an Rennbahn Karlshorst

Der Präsident kauft Mariendorf Traber-Chef Mommert erwirbt die Rennbahn
Tagesspiegel vom 02.03.2005
Berlin – Es war die schwerste Entscheidung in der Geschichte des Mariendorfer Trabrennvereins – und dennoch hatte sich am Montag nur etwas mehr als die Hälfte aller Mitglieder zu der außerordentlichen Versammlung in der ehemaligen Klubetage im fünften Obergeschoss des Tribünenhauses eingefunden. Abgestimmt wurde über den endgültigen Verkauf des Geländes, auf dem seit dem 9. April 1913 Trab-rennen veranstaltet werden. Dieses Votum fiel deutlich aus: Mit 38 zu 19 Stimmen wurde das einzige vorliegende Kaufangebot akzeptiert.

»Die wollen doch sicher Geld verdienen«
Neues Deutschland vom 04.03.2005
In Karlshorst gebe es ein Miteinander seit Jahren. In der wunderschönen Reit- und Voltigierhalle gebe es das Lernen und den Spaß. Heute gehe es um Geld und um Verdienen. In Hoppegarten finden die 70 jungen Voltigiersportler vom traditionsreichen Reitverein Karlshorst vorerst neue Trainingsmöglich-keiten. Die Anlage, die der Verein mehr als 30 Jahre auf der Trabrennbahn Karlshorst nutzte, wurde dieser Tage abgerissen. Die Grundstückseigentümerin TLG Projektentwicklung Karlshorst hatte beim Landgericht Berlin die Räumungsklage durchgesetzt. Auf dem Areal sollen Eigenheime entstehen.

„Carlsgarten“ mit 500 Eigenheimen entsteht an der Trabrennbahn
Berliner Morgenpost vom 13.07.2005
Unmittelbar hinter der Trabrennbahn Karlshorst entsteht ein neues Stadtviertel mit 500 Eigenheimen. Der Bau der ersten 22 Reihenhäuser des Wohnparks „Carlsgarten“ hat begonnen. Investor dieses Pilot-projektes ist die NCC Deutschland, ein Tochterunternehmen des skandinavischen Bau- und Immobilien-konzerns NCC AB in Stockholm. 4,3 Millionen Euro kostet dieses Teilstück.

Pferdesportzentrum mit Reithalle und Hotel in Karlshorst
Berliner Morgenpost vom 09.03.2012
Die 118 Jahre alte Trabrennbahn Karlshorst soll zum Berliner Pferdesportzentrum und zum nordwestlichen Eingangstor der Wuhlheide in Köpenick werden. Auf dem Gelände an der Treskowallee sind in den kommenden Jahren eine große Reithalle, Reitplätze für Springen und Dressur sowie ein Jugend-Familien-Hotel geplant.

Ulrich Mommert wird 75
Mein Trabrennsport.de vom 11.01.2016
Ulrich Mommert ist dem deutschen Trabrennsport seit Jahrzehnten als Besitzer, Amateurfahrer, Funktionär und großer Unterstützer verbunden. Am heutigen Montag wird der Unternehmer 75 Jahre alt…….Für sein Engagement um den deutschen, vor allem natürlich den Berliner Trabrennsport, wurde Mommert bereits mehrfach geehrt und ausgezeichnet. 2013 erhielt er den Verdienstorden des Landes Berlin, für seine Bemühungen um den Erhalt der Trabrennbahn Mariendorf.

Rennbahn in Karlshorst droht der Absturz ins Abseits
Morgenpost vom 22.11.2017
Sinkender Wettumsatz, alterndes Publikum und immer weniger Pferde: Die Rennbahn Karlshorst kämpft ums Überleben.

Neues Leben im Pferdesportpark
LiMa vom 30.10.2019
Karlshorst. Ab sofort befindet sich das bundesweit größte inklusive Pferdesport- und Reittherapie-zentrum am südlichen Ende der Karlshorster Trabrennbahn im Pferdesportpark. Am vergangenen Freitag, 25. Oktober wurde es feierlich eingeweiht.

Trabrennbahn wird als Fläche für den Sport gesichert
Pressemitteilung der SPD vom 16.12.2019
Die Trabrennbahn Mariendorf wird als Fläche für den Sport dauerhaft gesichert. Spekulationen zu einer Bebauung des Areals wird damit ein Riegel vorgeschoben. Der Kauf eines Nachbargrundstücks der Rennbahn durch einen stadtbekannten Großinvestor hatte Spekulationen über weitergehende Entwicklungsabsichten ausgelöst.

B-Plan-Verfahren für Trabrennbahn
Berliner Woche vom 24.12.2019
Mariendorf. Die Trabrennbahn Mariendorf wird als Sportfläche dauerhaft gesichert. Wie die SPD-Fraktion in der BVV mitteilte, hat das Bezirksamt auf ihre Initiative hin den Beschluss gefasst, für das Areal ein Bebauungsplanverfahren einzuleiten.

Schwerer Schlag für die Trabrennbahn Karlshorst
Tagesspiegel vom 15.01.2020
Die Trabrennbahn Karlshorst verliert mit den lukrativen Mittwochs-Rennen eine weitere Existenzgrundlage. Die Betreiber wollen weitermachen.

Umfassende Entwicklungen für das Gelände der Trabrennbahn Karlshorst vorgestellt.
Tagesspiegel Lichtenberg vom 21.12.2020
Das städtebauliche Konzept soll die Grundlage für ein Bebauungsplanverfahren gemäß dem Berliner Modell der kooperativen Baulandentwicklung bilden. Für das Frühjahr 2021 ist dann der Aufstellungsbeschluss für den B-Plan geplant.

Ideen für die Zukunft der Trabrennbahn: Bürger können sich zum neuen Konzept äußern
Berliner Woche vom 28. Dezember 2020
Das Bezirksamt arbeitet gemeinsam mit den Eigentümern an einem städtebaulichen Konzept zur künftigen Entwicklung der Trabrennbahn Karlshorst.

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