Bachs Johannes-Passion aus neuer Perspektive erleben

Über 100 Mitwirkende werden in der Kirche „Zur frohen Botschaft“ in Berlin-Karlshorst eines der bedeutendsten Werke des berühmten Komponisten unter Leitung von Kirchenmusikdirektorin Cornelia Ewald aufführen.
In diesem Jahr widmet sich die Aufführung einer weiteren Fassung der Passion, die 1725 zum ersten Mal so in Leipzig aufgeführt wurde und deren Uraufführung sich demzufolge zum 300-sten Mal jährt. Die Originalpartitur von Bach aus dem Jahr der Uraufführung 1724 ist verloren gegangen. Der bekannte Bachforscher Prof. Dr. Peter Wollny hat 2004 eine Rekonstruktion der zweiten Fassung , wie sie am Nachmittag des 30. März, dem Karfreitag 1725, in der Leipziger Thomaskirche erklungen ist, angefertigt. Dabei sind vor allem der Eingangschor und der Schlusschoral in anderer Gestalt vorhanden, auch einige Arien wurden verändert. Die Johannespassion war 1724 Bachs erste und höchstwahrscheinlich 1749/50 auch seine letzte Leipziger Karfreitagsmusik. Ursprünglich war die Aufführung der Passion Bestandteil des Gottesdienstes.

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130 Jahre Jubiläumsfeier Karlshorst

Am 25. Mai 1895 wurde der heutige Ortsteil Karlshorst des Bezirkes Lichtenberg durch Unterzeichnung des Koloniekonsenses gegründet. Zum 130. Jubiläum dieses Ereignisses finden über das ganze Jahr unter dem Motto 130 Jahre Karlshorst verschiedenste Veranstaltungen statt, die die Verbundenheit der Bürgerinnen und Bürger untereinander sowie mit dem Ortsteil fördern sollen. Den Schwerpunkt bildet das Festwochenende vom 22. – 25. Mai 2025.

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Zu Fuß in Karlshorst: Spaziergang auf der historischen Rennbahn

Ein Bericht von Frank Merkel über die Veranstaltung der Geschichtsfreunde Karlshorst (im Kulturring Berlin e.V.) am 21.05.2022 Um mein Hintergrundwissen zur Rennbahn etwas zu erweitern, hatte ich mich entschlossen, an der Veranstaltung teilzunehmen und es hat sich gelohnt. Am Treffpunkt „Historischer Eingang der Rennbahn“ waren

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Digedagsplatz, Redebeitrag von der Platzbenennung

Redebeitrag von der Platzbenennung von Dr. Thomas Thiele (Museum Lichtenberg) In seiner Rede anlässlich der Gedenktafeleinweihung für Hannes Hegen alias Johannes Hegenbarth sagte der Historiker Prof. Bernd Lindner: Ich kenne mehr als einen seriösen Historiker, der heute schwört, ohne Hannes Hegens Mosaik kaum diesen, zu

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Happy Birthday !

Vor zwei Jahren wurde die Website des Vereins Karlshorst e.V. freigeschaltet. Das Projekt, eine Internetseite für Karlshorst zu gestalten, zieht sich für mich schon etwas länger hin. Neues kommt ständig hinzu.

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Festvortrag 100 Jahre Groß-Berlin

Referent: Günter ToepferAm 01.10.1920 wurde der Grundstein für unser heutiges Berlin gelegt.Die Gründung wurde erst im 3. Wahlgang besiegelt.Ein Vortrag von Herrn Toepfer – er ist vielen Karlshorstern durch seine ortsbezogene Publikation bekannt – gespickt mit netten Anekdoten und unterlegt mit Bildmaterial.Bildquelle und weitere Informationen

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30 Jahre Zeitenwende – Wendezeiten

Gedanken zum 3.10.2020 von Wolfgang Schaller, Zeitzeuge und Kabarettist der Herkuleskeule – Dresdens Kabarett-Theater Ehe WIR es vergessen: W I R haben 30 Jahre DEUTSCHE EINHEIT. Ich bin – Ein kleinbürgerlicher Revolutionär Ich sitze gern an meinem Goldfischteich und denke über die Veränderbarkeit der Welt nach. Wer Visionen hat, muss

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Der 8.Mai 2020 – Kein Tag wie jeder andere

2020 einmalig ein gesetzlicher Feiertag in Berlin Der „Schleier der Corona Pandemie“ liegt in diesem Jahr praktisch über der ganzen Welt und machte leider auch die geplanten Feierlichkeiten zum 75.Jahrestag der Befreiung in Berlin Karlshorst  – dem Ort der Kapitulation 1945 – zunichte. Das Deutsch-russische

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Digedags-Platz am Rolandseck !

In Karlshorst lebte und arbeitete viele Jahrzehnte eine Persönlichkeit von bundesweiter Berühmtheit, an die sich hier im Kiez kaum noch jemand erinnert. Es handelt sich um den Grafiker Hannes Hegen (Johannes Eduard Hegenbarth 1925-2014), der in der Waldowallee 15 wohnte und dort auch sein Atelier

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Das Band der Geschichte 02. Beitrag

WAS BISHER GEPLANT IST Nach der jetzigen Planung, die aber noch nicht festgeschrieben ist, möchte die Firma WPK Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH den ganzen Bereich um das Museum und die Flugzeughallen unter dem Namen „Gartenstadt II“ großflächig mit Wohnungen bebauen. Wie die angefügte Abbildung (Quelle: WPK) zeigt,

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