Ilse-Kiez: Gaeblers Weisung ist kein Wohnungsbauprogramm – sie ist ein Machtbescheid

246 Wohnungen, 50 gebundene Mieten und eine Frist bis Mittwochmittag: Der Bausenator verlangt von Lichtenbergs Baustadträtin die Verlängerung von Genehmigungen. Nicht die Prüfung. Das Ergebnis. Von Dietmar Stengel Es ist ein kurzer Satz, der die Berliner Stadtentwicklung in ihrer gegenwärtigen Verfassung erzählt. „Ich weise Sie

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Entscheidungskriterien für die Entwicklung der Trabrennbahn

Die Trabrennbahn Karlshorst steht seit über zwei Jahrzehnten im Fokus stadtentwicklungspolitischer Konflikte. Historische Entwicklungen, Eigentumsinteressen und Planungskonflikte prägen die Debatte um Rettung des Pferdesports versus Wohnraumentwicklung im Berliner Stadtteil.

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Der große Berliner Beteiligungsbluff

Der große Beteiligungsbluff ist nicht plump. Er arbeitet mit feinerer Methode. Man schließt Verträge, definiert Dichte, Infrastruktur, Renditegrenzen, Sozialquoten, Erschließungslasten. Dann lädt man die Öffentlichkeit ein. Dann dürfen Bürger Stellung nehmen – zu dem, was zuvor zwischen Verwaltung, Senat, Bezirken, landeseigenen Gesellschaften und Investoren längst so vorverhandelt wurde, dass aus politischer Offenheit ein betreuter Korridor geworden ist

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Einwendungen gegen Funky Town: Verkehr, Lärm und Klima im Fokus

Die geplante Entwicklung „Funky Town“ im Funkhaus Areal weckt Besorgnis über Verkehrschaos, unzureichende Lärmschutzmaßnahmen und negative Klimafolgen. Kritiker fordern eine umfassende Verkehrsanalyse, verbindliche Lärmminderungen und eine klimaorientierte Planung. Ohne Infrastruktur wie Tramverbindungen könnte das Projekt ähnliche Fehler wie in der Parkstadt Karlshorst wiederholen.

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Kommentar zum Ilsekiez

Die geplante Innenhofbebauung im Ilsekiez, die 230-240 neue Wohnungen schaffen soll, gefährdet die vorhandene Grünfläche und Lebensqualität der Anwohner. Kritiker fordern eine Überarbeitung der Pläne, um sowohl den Verlust von Bäumen und Freiräumen als auch die negativen sozialen und ökologischen Auswirkungen zu verhindern.

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Ist die Bebauung der Innenhöfe im Ilsekiez Karlshorst städtebaulich vertretbar?

Die geplante Nachverdichtung im Ilsekiez durch den Bau von 230–240 neuen Wohnungen führt zu erheblichen Verlusten an Grünflächen und Bäumen, was die Lebensqualität und soziale Infrastruktur der Bestandsmieter gefährdet. Die städtebauliche Vertretbarkeit ist fraglich, da die Entwicklung vor allem den Wohnungsneubau priorisiert, anstatt die Grünräume zu erhalten.

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DDR-Wohnungsbau vs. aktuellem Berliner Hochhausleitbild

Das DDR‑Wohnungsbauprogramm setzte auf industriell gefertigte Großwohnsiedlungen, um Wohnraummangel schnell und flächendeckend zu beseitigen, mit stark zentralistischer Steuerung und stark regulierten, niedrigen Mieten für breite Bevölkerungsschichten. Das aktuelle Berliner Hochhausleitbild dagegen versteht Hochhäuser als punktuelle, hoch regulierte Projekte, die Funktionsmischung, architektonische Qualität, Klimaschutz und einen klaren Mehrwert für das Gemeinwohl sichern sollen, bleibt dabei jedoch in eine marktwirtschaftliche Logik mit investorengetriebenen Projekten eingebettet.

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Die TOTAL(e)-Bebauung

Laut Planungsunterlagen (Download “Entwurf Projektplanung”) soll auf dem Gelände der ehemaligen Total-Tankstelle am Blockdammweg ein Bürogebäude mit einer Fläche von 28.900qm entstehen, das mit einer Höhe von über 50m den Wasserturm noch deutlich überragt und die ehemalige Gaswerksiedlung zum Zwerg schrumpfen lässt. Dafür ist aber

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WIRD DIE SPREE JETZT ENDGÜLTIG ZUGEBAUT?

Bis zu fast 100m hoch sollen die Bürogebäude werden, die die Firma Archigon unter dem Namen „Spreewerk“ an der Köpenicker Chaussee 16-19 (gegenüber der Einmündung des Blockdammwegs) errichten will. Da bisher nur eine Gebäudehöhe von 16m zulässig ist, muss der zugrundeliegende Bebauungsplan geändert werden. Im

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EIN STARKES STÜCK MIT VIELEN SCHWÄCHEN

Zunächst einmal ist es zu begrüßen, dass das Stadtplanungsamt zumindest für einen Teil von Karlshorst endlich einen Rahmenplan vorlegt, der für die nächsten Jahre Aussagen über die Entwicklung dieses Bereiches macht, wobei sich sofort die Frage stellt, ob dieser Bereich einen Zuwachs von über 50%

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