Ilsekiez
Ilse-Kiez: Gaeblers Weisung ist kein Wohnungsbauprogramm – sie ist ein Machtbescheid
246 Wohnungen, 50 gebundene Mieten und eine Frist bis Mittwochmittag: Der Bausenator verlangt von Lichtenbergs Baustadträtin die Verlängerung von Genehmigungen. Nicht die Prüfung. Das Ergebnis. Von Dietmar Stengel Es ist ein kurzer Satz, der die Berliner Stadtentwicklung in ihrer gegenwärtigen Verfassung erzählt. „Ich weise Sie
Lichtenberg lernt nicht aus seinen Konflikten
Im Ilsekiez wurde die Hofbebauung weitgehend gestoppt, an der Trabrennbahn beginnt die Beteiligung. Beide Fälle zeigen: Die Wohnungsfrage ist in Berlin längst auch eine Frage politischer Entfremdung. Wer Menschen erst anhört, wenn die Grundentscheidung schon gefallen ist, produziert nicht Akzeptanz, sondern Ohnmacht. In Lichtenberg lässt
Lichtenberg beschleunigt den Wohnungsbau – und bündelt die Macht
In Lichtenberg wird Stadtentwicklung gerade neu geschrieben. Mit dem Wohnungsbau-Turbo setzt der Bezirk auf schnellere Genehmigungen, kürzere Wege und eine stärkere Verlagerung politischer Entscheidungen in die Verwaltung. Das klingt nach Pragmatismus in Zeiten der Wohnungsnot. Tatsächlich aber markiert es einen tiefen Eingriff in die Logik
BUND Berlin Stoppt Baumfällungen im Ilsekiez
Die Baumfällungen im Ilsekiez in Karlshorst sind vorerst gestoppt, nachdem der BUND Berlin Klage gegen die Ausnahmegenehmigung der Senatsverwaltung eingereicht hat. Die Klage bezieht sich auf ein umstrittenes Wohnprojekt, das Artenschutzfragen aufwirft. Der Baustopp hat symbolische Bedeutung und verstärkt die Diskussion über Grünraum versus Nachverdichtung in Berlin.
Kommentar zum Ilsekiez
Die geplante Innenhofbebauung im Ilsekiez, die 230-240 neue Wohnungen schaffen soll, gefährdet die vorhandene Grünfläche und Lebensqualität der Anwohner. Kritiker fordern eine Überarbeitung der Pläne, um sowohl den Verlust von Bäumen und Freiräumen als auch die negativen sozialen und ökologischen Auswirkungen zu verhindern.
Ist die Bebauung der Innenhöfe im Ilsekiez Karlshorst städtebaulich vertretbar?
Die geplante Nachverdichtung im Ilsekiez durch den Bau von 230–240 neuen Wohnungen führt zu erheblichen Verlusten an Grünflächen und Bäumen, was die Lebensqualität und soziale Infrastruktur der Bestandsmieter gefährdet. Die städtebauliche Vertretbarkeit ist fraglich, da die Entwicklung vor allem den Wohnungsneubau priorisiert, anstatt die Grünräume zu erhalten.