Kommentar zum Ilsekiez

Die geplante Innenhofbebauung im Ilsekiez, die 230-240 neue Wohnungen schaffen soll, gefährdet die vorhandene Grünfläche und Lebensqualität der Anwohner. Kritiker fordern eine Überarbeitung der Pläne, um sowohl den Verlust von Bäumen und Freiräumen als auch die negativen sozialen und ökologischen Auswirkungen zu verhindern.

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Ist die Bebauung der Innenhöfe im Ilsekiez Karlshorst städtebaulich vertretbar?

Die geplante Nachverdichtung im Ilsekiez durch den Bau von 230–240 neuen Wohnungen führt zu erheblichen Verlusten an Grünflächen und Bäumen, was die Lebensqualität und soziale Infrastruktur der Bestandsmieter gefährdet. Die städtebauliche Vertretbarkeit ist fraglich, da die Entwicklung vor allem den Wohnungsneubau priorisiert, anstatt die Grünräume zu erhalten.

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DDR-Wohnungsbau vs. aktuellem Berliner Hochhausleitbild

Das DDR‑Wohnungsbauprogramm setzte auf industriell gefertigte Großwohnsiedlungen, um Wohnraummangel schnell und flächendeckend zu beseitigen, mit stark zentralistischer Steuerung und stark regulierten, niedrigen Mieten für breite Bevölkerungsschichten. Das aktuelle Berliner Hochhausleitbild dagegen versteht Hochhäuser als punktuelle, hoch regulierte Projekte, die Funktionsmischung, architektonische Qualität, Klimaschutz und einen klaren Mehrwert für das Gemeinwohl sichern sollen, bleibt dabei jedoch in eine marktwirtschaftliche Logik mit investorengetriebenen Projekten eingebettet.

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Die TOTAL(e)-Bebauung

Laut Planungsunterlagen (Download „Entwurf Projektplanung“) soll auf dem Gelände der ehemaligen Total-Tankstelle am Blockdammweg ein Bürogebäude mit einer Fläche von 28.900qm entstehen, das mit einer Höhe von über 50m den Wasserturm noch deutlich überragt und die ehemalige Gaswerksiedlung zum Zwerg schrumpfen lässt. Dafür ist aber

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WIRD DIE SPREE JETZT ENDGÜLTIG ZUGEBAUT?

Bis zu fast 100m hoch sollen die Bürogebäude werden, die die Firma Archigon unter dem Namen „Spreewerk“ an der Köpenicker Chaussee 16-19 (gegenüber der Einmündung des Blockdammwegs) errichten will. Da bisher nur eine Gebäudehöhe von 16m zulässig ist, muss der zugrundeliegende Bebauungsplan geändert werden. Im

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EIN STARKES STÜCK MIT VIELEN SCHWÄCHEN

Zunächst einmal ist es zu begrüßen, dass das Stadtplanungsamt zumindest für einen Teil von Karlshorst endlich einen Rahmenplan vorlegt, der für die nächsten Jahre Aussagen über die Entwicklung dieses Bereiches macht, wobei sich sofort die Frage stellt, ob dieser Bereich einen Zuwachs von über 50%

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Karlshorst ist einsame Spitze im Wohnungsbau!

In keinem Ortsteil von Lichtenberg wurden in den letzten 10 Jahren mehr Wohnungen errichtet als in Karlshorst. 2010 betrug die Einwohnerzahl von Karlshorst 21.113. Bis zum Jahr 2020 ist sie um ca. 34% auf 28.238 gestiegen. 2010 betrug die Einwohnerzahl von Gesamt-Lichtenberg 261.617. Bis zum

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Erster Schritt für eine Radwege-Planung

Die Karte zeigt eine Planskizze zum Radwege-Plan, auf die in den Kommentaren zum Rahmenplan Karlshorst-Ost vom Autor Martin Jendersie Bezug genommen wird. Die Veröffentlichung der Planskizze erfolgt ersatzweise an dieser Stelle, weil dies auf der offiziellen Kommentar-Seite so nicht möglich ist. Internationaler Radweg R1 Existierende

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Bürgerbeteiligung online bis Ende Dezember

Erfolgreiche Stadtentwicklung gelingt nur, wenn Bauvorhaben nicht einzeln, sondern in der Gesamtschau eines ganzen Bereiches betrachtet werden. Deshalb hat der Karlshorst e.V. mit großer Beharrlichkeit beim Bezirksamt einen Rahmenplan eingefordert, aus dem die Planung für die nächsten Jahre entwickelt werden soll. Die Bestandsaufnahme liegt nun

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Planung statt Frust: Neustart mit Rahmenplan?

Eine übergeordnete Betrachtung der Stadtentwicklung hat es für Karlshorst bisher noch nicht gegeben, wodurch eine Reihe von Fehlern (Verkehr, fehlende Schulplätze etc.) fast unvermeidlich waren. Auf beharrliches Drängen des Karlshorst e.V. hat das Bezirksamt zumindest für den östlichen Teil einen sogenannten „Rahmenplan“ in Angriff genommen

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