18. Beitrag

Ausnahmsweise gibt es einmal eine positive Nachricht und das die Geschichte dazu:

Im Rahmen des „Städtebaulichen Vertrages“ wurde der Investor verpflichtet, in seinem Bereich einige Leistungen der öffentlichen Hand zu übernehmen, wie z.B. Erneuerung der Straße, Anlage von Gehwegen und -damit verbunden- die Installation der Straßenbeleuchtung. Ohne weiteres Nachdenken wurde hierfür eine technische Leuchte (Bild 1) ausgewählt.

Erschrocken von deren Hässlichkeit machten sich einige Karlshorster auf die Suche nach Alternativen und fanden eine (privatisierte) Gaslaterne von der Art, wie sie laut Zeitzeugen bis in die 80er Jahre hier stand (Bild 2).

Daraufhin wurde der Baustadträtin, Frau Monteiro, vorgeschlagen, eine ähnliche, aber dem heutigen Stand der Technik entsprechende Leuchte (Bilder 3 und 4) zu wählen. Lobenswerter Weise wurde dieser Vorschlag zügig weitergeleitet, in allen Abteilungen positiv bewertet und letztendlich vom Investor -trotz (überschaubarer) Mehrkosten- zugesagt.

Da diese Leuchten Pilotcharakter für die bald(?) anstehende Erneuerung der jetzigen, „abgängigen“ Straßenbeleuchtung haben, dürfte diese Aktion erheblich zur Stadtbildpflege unseres Prinzenviertels beigetragen haben.