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Einwohnerantrag: Keine Zerstörung der Trabrennbahn!

Wir haben heute den nachfolgenden Entwurf eines Einwohnerantrages beim Bezirksamt Lichtenberg zur Rechtsprüfung eingereicht.

Wir rufen alle Karlshorster, bzw. Lichtenberger auf, sich an der Sammlung der notwendigen 1000 Unterschriften zu beteiligen, sobald die vorgeschriebene rechtliche Prüfung abgeschlossen ist. Die entsprechenden Unterschriftenlisten werden wir auf dieser Website veröffentlichen.

Name und Anschrift der Initiative:   Karlshorst e.V.  –  Blockdammweg 34, 10318 Berlin
Die BVV möge beschließen: den Standort Trabrennbahn Karlshorst (B-Planflächen 11-14ba & 11-14bb) für Naherholung und Sport gemäß dem bestehenden Flächennutzungsplan von 2017 beizubehalten.

Das Bezirksamt wird aufgefordert, ein Konzept:

1. zur Förderung und Beibehaltung des Pferdesports,
2. zur Erhaltung als Naherholungs– und Freizeitort unter den Gesichtspunkten des Klimawandels,
3. zur Wiederbelebung der einzigartigen Tradition des Standortes und
4. zum Ausbau des therapeutischen Reitens

umzusetzen.

Begründung:  
Die vorgelegte Projektplanung zur Bebauung des Geländes der Trabrennbahn und der umliegenden Grundstücke entspricht nicht dem Flächennutzungsplan von 2017. Die Planung widerspricht dem Natur- und Denkmalschutz, dem regionalen Identitätserhalt, schafft kein städtebauliches Leitbild und beendet die Vielfalt des Pferdesports in Karlshorst.

Wichtiger Hinweis: Unterschriftsberechtigt sind alle Personen, die zum Zeitpunkt der Unterschrift 16 Jahre alt und im Bezirk Lichtenberg mit Hauptwohnsitz gemeldet sind.

12 Gedanken zu „Einwohnerantrag: Keine Zerstörung der Trabrennbahn!“

  1. Ich unterstütze eindeutig die Punkte 1 bis 3. Unbedingt Pferdesport ausbauen. Nicht nur therapeutisch reiten. Normales reiten, inklusive Spring und Dressurturniere veranstalten. Reitunterricht und Pensionspferdehaltung geht immer. Bezahlbar bitte. Keine Bebauung mit Wohnhäusern. Gewerbe maximal im Zusammenhang mit Pferdesport, Reitshop , Sattlerei z.B.. Den noch verbleibenden Platz wird zum Reiten gebraucht und für Koppeln.

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  2. Ich würde die Initiative gerne unterstützen bin aber nicht in Karlshorst bzw. Lichtenberg gemeldet sondern im Wedding. Trotzdem bin ich durch dieses Bauprojekt betroffen, da ich auf dem Geländer der Trabrennbahn reite. Gibt es trotzdem Möglichkeiten sich zu engagieren?

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  3. Ich unterstütze die ersten drei Punkte, den vierten Nicht.

    Reha-Ost hat sich mit dem Reitsport- und Therapiezentrum ein Luxusprojekt hingesetzt und dadurch viele Alternativen verdrängt. Die Mietpreise wurden von Reha-Ost massiv nach oben angehoben, um ihre riesen Investition zu finanzieren. Das muss nicht noch weiter ausgebaut werden. Immerhin hat Reha-Ost ein riesiges Gebiet erworben, was aktuell noch nicht mal annähernd ausreichend genutzt wird. Es stehen viele Flächen brach, obwohl nach aussen vorgegeben wird, dass kein Platz mehr zur Verfügung steht.

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  4. Ich unterstütze alle vier Punkte:

    1. zur Förderung und Beibehaltung des Pferdesports,
    2. zur Erhaltung als Naherholungs– und Freizeitort unter den Gesichtspunkten des Klimawandels,
    3. zur Wiederbelebung der einzigartigen Tradition des Standortes und
    4. zum Ausbau des therapeutischen Reitens

    Ich möchte zusätzlich noch auf den Denkmalschutz im Bereich des Nordeingangs hinweisen, hier darf ebenfalls nicht gebaut werden!!!

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  5. Ich unterstütze die ersten drei Punkte (Förderung/Beibehaltung des Pferdesports, Erhaltung als Naherholungs-/Freizeitort unter den Gesichtspunkten des Klimawandels, Wiederbelebung der einzigartigen Tradition des Standortes).

    Mit Punkt vier habe ich hingegen Schwierigkeiten und unterstütze ihn in der jetzigen Form ausdrücklich nicht. Mit dem Reitsport- und Therapiezentrum fing das therapeutische Reiten auf der Rennbahn nicht etwa an, sondern damit wurden andere Anbieter (die nicht ins Konzept passten und sich nicht dem neuen Zentrum anschließen wollten) gnadenlos von dem Rennbahngelände vertrieben. Für unsere drei Kinder bedeutete der Bau des Zentrums damals binnen kürzester Zeit das Ende des therapeutischen Reitens (Reittherapie Carolin Gromm), da sie nun mal gerade keine Hippotherapie benötigten. Damals wurden mehrere „störende“ Anbieter vom Gelände vertrieben, einige sind nach Teltow mit ihren Pferden gegangen. Unsere Jungs haben dort, wo heute das Zentrum steht, noch gezeltet und gegrillt und eine Menge Spaß gerade auch in den alten Stallungen gehabt. Schade, dass ist lange vorbei.

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  6. Zu jeder Zeit war und ist die Naherholungsfläche, um die geschichtsträchtige Trabrennbahn Karlshorst ein wichtiger Ort für die Berliner Bevölkerung. In der heutigen Gesellschaft, die sich zudem im Wandel zwischen Homeoffice, Homeschooling sowie dem Leben und Arbeiten in einer Millionenmetropole befindet, nimmt die Freizeitfunktion neben der Grundfunktion eine entscheidende Rolle ein. Das Freizeitverhalten ist eine Grunddaseinsfunktion. Die Lage der Trabrennbahn, mit all Ihren Möglichkeiten im praktikablen Rahmen und Zusammenführen von Sport, Kultur, Gesunderhaltung, Natur und damit den ökologischen Ressourcen auf historischen Gelände, schafft eine einzigartige Fläche für das Ausleben dieser Freizeitfunktion, dies gilt es für alle Bewohner Berlins, insbesondere der Bewohner der angrenzenden Bezirke zu erhalten und muss oberstes Gebot der Städteplaner sein. Ich zweifele an, dass mit der vorliegenden aktuellen Bebauungsplanung dieses Ziel erreicht wird, mehr noch, ich glaube, dass das Konzept der Lingne – Architekten und des Bezirksamtes lediglich im finanziellen Interesse der Bauherren ausgearbeitet wurde und einer schonungslosen Ausbeutung der Fläche dienlich ist, nicht aber eines nachhaltigen Zusammenlebens.

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  7. Der Einwohnerantrag ist unvollständig.
    „5. zum Bau einer Grundschule. Begründung: Zu viele zwar nicht obdach-los, aber schul-lose Kinder in Karlshorst. Die nicht einmal einen Grundschulplatz haben.“
    Wer den Antrag eingereicht hat fehlt (Wer ist wir?)

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  8. Ich unterstütze die 4 Punkte:
    1. zur Förderung und Beibehaltung des Pferdesports,
    2. zur Erhaltung als Naherholungs– und Freizeitort unter den Gesichtspunkten des Klimawandels,
    3. zur Wiederbelebung der einzigartigen Tradition des Standortes und
    4. zum Ausbau des therapeutischen Reitens

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