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Soll der Runde Tisch vom Karlshorst e.V. organisiert werden?

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat den Baustadtrat, Herrn Hönicke (SPD), aufgefordert, für das Projekt Trabrennbahn Karlshorst einen Runden Tisch einzuberufen [1]

Herr Hönicke scheint keine Lust auf eine ersthafte Diskussion zu haben und unterläuft die Aufforderung der BVV, indem er jetzt lediglich zu insgesamt drei Informationsveranstaltungen einlädt [2]. Dabei könnte er es eigentlich besser wissen, denn auf seiner eigenen Webseite wird sehr genau formuliert, was ein Runder Tisch ist:
„Mit dem Format der Runden Tische bietet der Bezirk ein Diskussionsforum zwischen verschiedenen Akteuren über die Entwicklung von Bauvorhaben. Das grundsätzliche Ziel des Formats ist eine umfassende Beteiligung der Bürger zu ermöglichen. Runde Tische werden bei besonders komplexen Bauvorhaben zur Lösung konkreter Problemlagen eingesetzt. …“ [3]

Da nicht zu erwarten ist, dass Herr Hönicke der Aufforderung der BVV noch nachkommen wird, hat der Karlshorst e.V. den Verordneten der BVV angeboten, die Organisation des Runden Tisches zu übernehmen [5]. Das wäre dann auch ganz im Sinne des Bürgermeisters, Herrn Grunst (Die Linke), der möchte: „…dass die Lichtenbergerinnen und Lichtenberger vorhandene Beteiligungsmöglichkeiten stärker nutzen.“ [4]

[1] https://www.berlin.de/ba-lichtenberg/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/vo020.asp?VOLFDNR=8966

[2] https://www.berlin.de/ba-lichtenberg/aktuelles/pressemitteilungen/2022/pressemitteilung.1250901.php

[3] https://www.berlin.de/bebauungsplan-lichtenberg/beteiligung/runde-tische/

[4] http://rathausnachrichten.de/ich-moechte-dass-die-menschen-sich-einmischen/

[5] Schreiben an die BVV-Verordneten vom 10.10.2022

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