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FAQ – Kommentare, Fragen und Antworten

„In der Präsentation ist völlig klar dargestellt, dass die Staffelgeschosse in den angegebenen BGF schon enthalten sind, die können Sie nicht einfach auf die 95.000 m² draufschlagen.“

  • Die Präsentation hat überhaupt nicht völlig klar dargestellt, dass die Staffel­geschosse eingerechnet sind. In der Videopräsentation verwendet die Architektin bei der Erläuterung der Folie 11 den nicht näher definierten Begriff „ Bruttogeschossfläche “ statt des normierten Begriffes „ Bruttogrundfläche “. Erst eine Nachfrage bei der Architektin hat ergeben, dass die Staffelgeschosse tatsächlich berücksichtigt wurden.
  • Unbeschadet davon, fehlen jegliche Angaben zu den 95 Anspannboxen der Traber, der Kita, der Mini-Traberschule und dem Reitsportzentrum für Islandpferde.
  • Die hier erzeugte Unschärfe erweckt den Eindruck, dass der tatsächliche Umfang der Bebauung bewusst verschleiert werden soll.
  • Insgesamt entspricht dieses Projekt in seinen Dimensionen der Parkstadt, die zurzeit am Block­dammweg entsteht.

„In der Präsentation sind explizit 44000 als Gewerbe/Handwerker/Dienstleistungsflächen angegeben, die haben Sie einfach unterschlagen. Sonst ergeben sich nämlich ca. 50000m² Fläche, die den ca. 500 Wohnungen durchaus entsprechen könnte. Vielmehr wäre zu diskutieren, wie groß die Wohnungen tatsächlich sind, gibt es genügend kleine und wie sind die Quadratmeterpreise.

  • Die 44.1000 m² Gewerbe etc. wurden nicht unterschlagen, sondern in der Tabelle unter „Misch­nutzung“ mit 16.500 m² und 27.600 m² exakt aufgeführt
  • Die Mischnutzung wird von der Architektin auf der Folie 11 mit „Handwerk, Dienstleistung, Wohnen“ angegeben. Daraus lässt sich nicht ableiten, welchen Anteil die einzelnen Nutzungen haben, weshalb auch die genaue Zahl der Wohnungen unklar bleibt.
  • Die als Wohnen ausgewiesene Fläche wurde in der Tabelle (addiert) mit 51.100 m² angegeben. Nach dem in Berlin üblichen Berechnungsschlüssel wird eine Wohnung vereinfacht mit 100 m² gerechnet. Damit werden auch alle Flure, Treppenhäuser etc. berücksichtigt, so dass die eigentlichen Wohnungen weniger als 100 m² haben. Die angegebenen 500 Wohnungen sind für den mit „Wohnen“ benannten Teil der Gebäude folglich korrekt, lassen jedoch offen, wie viele Wohnungen in der „Mischnutzung“ entstehen.
  • Da sich die angegebene Anzahl von 150 Sozialwohnungen nach der Anzahl der Wohnungen insgesamt richtet, könnte man schlussfolgern, dass bei der „Mischnutzung“ überhaupt keine Wohnungen, sondern eher Büros o.ä. vorgesehen sind.

„Sie schreiben auf der Postkarte, dass „das letzte große Naherholungsgebiet von Karlshorst ver­schwinden“ würde. Ich bitte Sie, es gibt die Wuhlheide….“

  • Die Wuhlheide gehört zum Bezirk Treptow-Köpenick. Bei der Bilanz der Grünflächen ist mithin der Verweis, es gäbe im Nachbarbezirk noch viel Grün, wenig zielführend. Gleichwohl erfreut sich dieses Argument im Bezirk großer Beliebtheit, denn auch bei der Genehmigung der Parkstadt wurde die Wuhlheide den zukünftigen Bewohnern als Erholungsgebiet zugerechnet.

„Auch auf der Postkarte: „Ein historisches Idyll mit schützenswerten Biotopen und Tierarten wird in Zeiten des Klimawandels vernichtet.“ Wie kommen Sie darauf, das Biotop bleibt ja eben gerade bestehen.“

  • Weder erklärt der Autor, wie ein Biotop, das überbaut wird, bestehen bleibt noch berücksichtigt er, dass Gebäude mit fünf/sechs Geschossen diese wichtige Kaltluftschneise unterbrechen.

„Weiter auf der Postkarte: „Der begehrte, stadtnahe Reitsport ist nicht mehr möglich, da Pferdekoppeln unter Beton begraben werden“. Der stadtnahe Reitsport hängt nicht an den Gnadenbrot-Koppeln. Ich verstehe die Präsentation im Gegenteil so, dass das Konzept für den stadtnahen Reitsport gezielt ausgebaut wird, vor allem für die Dienstleistungen, die direkt von der Bevölkerung genutzt werden, wie das Therapiereiten, während die für das Traber-Wettgeschäft nötigen Flächen auf einen kleinen bisher ungenutzten Bereich reduziert werden“

  • Der stadtnahe Reitsport benötigt sehr wohl Koppeln und auch Ställe. Diese würden mit der geplanten Bebauung verschwinden.
  • Bei der Frage nach dem Konzept für den gezielten Ausbau des stadtnahen Reitsports wurden wir darauf verwiesen, dass dies nicht in der Planungshoheit des Bezirkes liegt, sondern in den Händen der Eigentümer. Insofern kann man dieses „Argument“ im Augenblick höchstens als Lippenbekenntnis werten.
  • Das Therapiereiten ist kein Angebot für die Bevölkerung, sondern -wie der Name schon sagt- für therapiebedürftige Menschen
  • Die Reduktion des Wettgeschäftes ist durchaus zu begrüßen

„Insgesamt sind das ganz schöne Fake News mit denen Sie da arbeiten.“

  • Dies ist eine Behauptung, die im Grunde zeigt, dass sich der Verfasser allzu leicht von der irreführenden Präsentation hat beeindrucken lassen.

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