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Ein neuer Weg der Bürgerbeteiligung

Die bisher größte virtuelle Einwohnerversammlung in Karlshorst am 20.09.2021 war ein voller Erfolg.

Entgegen einer „klassischen“ Einwohnerversammlung, die mit einem Informationsteil beginnt, wurde mit Verweis auf die ausführliche Darstellung auf dieser Website darauf verzichtet. Wichtiger war vielmehr die Überlegung, wie man „Mitreden, Mitgestalten, Mitretten“ kann. Dazu wurde der mittelorientierte Ansatz der Effectuation vorgestellt. Dies ist eine Methode zum Denken und Handeln bei ungewissen Rahmenbedingungen, so wie es in der Situation auf der Trabrennbahn gegeben ist. Nach dieser Methode wurde bisher schon eine Menge erreicht, unter anderem Presse, ein Filmbeitrag im rbb, ein Einwohnerantrag mit ca. 2000 Unterschriften und vieles mehr.

Das alles ist nicht nur harte Arbeit, sondern macht auch viel Spaß. In einer Gruppe etwas gemeinsam zu erarbeiten, vermittelt ein beglückendes Gefühl. Daran kann sich jeder beteiligen und entsprechend seiner persönlichen Motivation einbringen. Wie unterschiedlich diese sein kann, zeigte sich bei den auf der Einwohnerversammlung angeführten Beispielen: Rettung des Bürgerwaldes in der Waldowallee, Liebe zum Reitsport, Entwicklung von Konzepten usw..

Im Mittelpunkt stand jedoch die Frage, wie man die geplante Änderung des Flächennutzungsplans verhindern kann. Alle Teilnehmer hatten dazu 5 Minuten Zeit, ihre Ideen auf einer virtuellen Pinwand festzuhalten. In rasender Geschwindigkeit kam eine Fülle von Vorschlägen zusammen. Diese gilt es jetzt zu ordnen und bei dem nächsten Treffen der Arbeitsgruppe auszuwerten.

Der abschließende Dank an alle Teilnehmer wurde mit der Bitte verbunden, das Thema Trabrennbahn verstärkt in die sozialen Medien zu tragen.

 

Das große Bild hierzu:

Zum diesem Thema haben wir eine Schwerpunktseite erstellt, die den komplexen Sachverhalt inklusive umfangreicher Quellenangaben bündelt.
Lesen Sie mehr unter Bedroht: Trabrennbahn Karlshorst

 

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