Die Übersicht nennt die aktuellen Eigentümer, den Jahr des Grundstückerwerbs und den Verkäufer. Die Karte zeigt mit Stand von 11/2021 die Besitzverhältnisse auf dem Gelände der Trabbrennbahn. Für das schraffierte Gelände südöstlich des Geläufs besitzt die Stiftung Rehabilitationszentrum-Ost ein Vorkaufsrecht.
Kurznachrichten
Update: Eingabe an die Bezirksaufsicht zum B-Plan 11-178 Trabrennbahn
Wir haben unsere Eingabe an die Bezirksaufsicht zum Bebauungsplan 11-178 „Trabrennbahn Karlshorst“ aktualisiert und deutlich verschärft. Anlass ist die Vorlage DS/1890/IX des Bezirksamts Lichtenberg, die den Schulplatzbedarf erstmals konkret an geplanten Wohnungsbau knüpft – darunter 170 und 320 Wohneinheiten auf dem Trabrennbahn-Gelände bis 2029.
Die Vorlage zeigt aus unserer Sicht klar, dass hier eine unzulässige Vorfestlegung vorliegt, die die Bürgerbeteiligung unterläuft.
Bezirksaufsicht eingeschaltet: Eingabe zur Trabrennbahn Karlshorst
Wir haben eine formelle Eingabe an die Bezirksaufsicht Berlin gerichtet. Anlass ist die aus unserer Sicht nicht umgesetzte BVV-Beschlusslage zum Runden Tisch für die Trabrennbahn Karlshorst sowie die fortlaufende Planung ohne den zugesagten offenen Beteiligungsprozess. Die Domäne Karlshorst bleibt dabei aus unserer Sicht eine wichtige Planungsalternative für eine gemeinwohlorientierte Entwicklung des Geländes.
Chronik eines Zerwürfnisses
"Die Planungsgemeinschaft der Investoren
ist zerfallen. Das Bauvorhaben
ist laut Geisel in dieser Form
nicht realisierbar. Auch, weil es
nicht genügend Platz für Ausgleichspflanzungen
gebe." -
"Wenn für die wirtschaftlich
defizitäre Trabrennbahn
bald keine Lösung gefunden wird,
drohe die Verwahrlosung des Geländes.
Das sei das „Horrorszenario“,
sagt Geisel."
Kampfplatz Trabrennbahn:
Wie geht es weiter?
Inzwischen will keine der Parteien in der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg (BVV) mehr das heikle Gelände so bebauen, wie es die Projektentwickler von Ligne Architekten und den Brüdern Nils und Eiken Albers als wichtigste Grundstückseigentümer vorangetrieben haben.
Beiträge
Trabrennbahn Karlshorst: Eingabe an die Bezirksaufsicht im Wortlaut (Update)
Aufsichtsrechtliche Eingabe wegen rechtswidriger Missachtung der Beschlusslage der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg, pflichtwidriger Untätigkeit des Bezirksamts Lichtenberg und unzulässiger Präjudizierung des Bebauungsplanverfahrens 11-178 „Trabrennbahn Karlshorst“
Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Bezirksstadträtin Camilla Schuler (LINKE)
Neue Unterlagen aus dem Bezirksamt verschärfen den Konflikt um die Trabrennbahn Karlshorst: Mit der Vorlage DS/1890/IX plant der Bezirk Schulplätze bereits fest auf Grundlage von 170 + 320 Wohnungen im Bebauungsplan 11‑178 – während der von der BVV beschlossene Runde Tisch offiziell „noch nicht entschieden“ sein soll. Unser Beitrag erklärt, warum diese Konstellation die Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Baustadträtin Schuler nicht nur rechtfertigt, sondern zwingend macht.
Domäne Karlshorst: Neues Konzept für die Trabrennbahn
Die Berliner Zeitung beschreibt die Domäne Dahlem als Vorbild für die Trabrennbahn Karlshorst. Die Idee ist, das Gelände in ein öffentlich finanziertes Projekt zu verwandeln, das Landwirtschaft, Kultur, Sport und Bildung integriert, anstatt es als reines Immobilienprojekt zu nutzen.
Welche Zukunft hat der Trabersport in Deutschland?
Ein Sport in der Krise mit begrenzten Hoffnungszeichen Der deutsche Trabersport befindet sich in einer kritischen Phase. Obwohl der Sport ...
Bebauungsplan 11-178 Trabrennbahn Karlshorst (DS/1451/IX)
Im November 2024 wurde die Drucksache DS/1451/IX von der Fraktion der Grünen in die BVV Lichtenberg eingebracht. Nach erster Diskussion ...