In einer tabellarischen Übersicht werden die wesentlichen Stationen der Nachkriegsgeschichte der Trabrennbahn in Karlshorst dargestellt, die insbesondere nach der Wende durch ein wechselvolles Verhältnis von Kooperation und Konfrontation mit der Trabrennbahn in Mariendorf bestimmt waren.
Kurznachrichten
Karlshorst e.V. legt ergänzende aufsichtsrechtliche Eingabe vor
Karlshorst e.V. hat am 16. Juli 2026 eine ergänzende aufsichtsrechtliche Eingabe an die Senatsverwaltung für Inneres und Sport gerichtet. Anlass ...
Update: Eingabe an die Bezirksaufsicht zum B-Plan 11-178 Trabrennbahn
Wir haben unsere Eingabe an die Bezirksaufsicht zum Bebauungsplan 11-178 „Trabrennbahn Karlshorst“ aktualisiert und deutlich verschärft. Anlass ist die Vorlage DS/1890/IX des Bezirksamts Lichtenberg, die den Schulplatzbedarf erstmals konkret an geplanten Wohnungsbau knüpft – darunter 170 und 320 Wohneinheiten auf dem Trabrennbahn-Gelände bis 2029.
Die Vorlage zeigt aus unserer Sicht klar, dass hier eine unzulässige Vorfestlegung vorliegt, die die Bürgerbeteiligung unterläuft.
Bezirksaufsicht eingeschaltet: Eingabe zur Trabrennbahn Karlshorst
Wir haben eine formelle Eingabe an die Bezirksaufsicht Berlin gerichtet. Anlass ist die aus unserer Sicht nicht umgesetzte BVV-Beschlusslage zum Runden Tisch für die Trabrennbahn Karlshorst sowie die fortlaufende Planung ohne den zugesagten offenen Beteiligungsprozess. Die Domäne Karlshorst bleibt dabei aus unserer Sicht eine wichtige Planungsalternative für eine gemeinwohlorientierte Entwicklung des Geländes.
Chronik eines Zerwürfnisses
"Die Planungsgemeinschaft der Investoren
ist zerfallen. Das Bauvorhaben
ist laut Geisel in dieser Form
nicht realisierbar. Auch, weil es
nicht genügend Platz für Ausgleichspflanzungen
gebe." -
"Wenn für die wirtschaftlich
defizitäre Trabrennbahn
bald keine Lösung gefunden wird,
drohe die Verwahrlosung des Geländes.
Das sei das „Horrorszenario“,
sagt Geisel."
Kampfplatz Trabrennbahn:
Wie geht es weiter?
Inzwischen will keine der Parteien in der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg (BVV) mehr das heikle Gelände so bebauen, wie es die Projektentwickler von Ligne Architekten und den Brüdern Nils und Eiken Albers als wichtigste Grundstückseigentümer vorangetrieben haben.
Beiträge
Stellungnahme des Vereins Karlshorst e. V. zum B-Plan 11-178
Der Verein Karlshorst e. V. hat Einwendungen gegen den Bebauungsplan-Entwurf 11-178 "Trabrennbahn Karlshorst" erhoben. Der Entwurf gefährdet die kulturellen, sozialen und ökologischen Werte des Areals, das als historischer und vielseitig genutzter Raum gilt. Die Planung führt zu unlösbaren Konflikten zwischen Wohnnutzung und bestehenden Aktivitäten wie Pferdesport. Der Verein fordert eine grundlegende Überarbeitung des Entwurfs sowie eine erneute öffentliche Beteiligung nach vollständiger Klärung aller relevanten Fragen und die Berücksichtigung der Alternativplanung "Domäne Karlshorst".
Lichtenberg lernt nicht aus seinen Konflikten
Im Ilsekiez wurde die Hofbebauung weitgehend gestoppt, an der Trabrennbahn beginnt die Beteiligung. Beide Fälle zeigen: Die Wohnungsfrage ist in ...
Runder Tisch Trabrennbahn: Gemeinwohl organisieren!
Die Zukunft der Trabrennbahn Karlshorst darf nicht auf die Frage reduziert werden, wie viele Wohnungen gebaut werden können oder welche ...
Lichtenberg beschleunigt den Wohnungsbau – und bündelt die Macht
In Lichtenberg wird Stadtentwicklung gerade neu geschrieben. Mit dem Wohnungsbau-Turbo setzt der Bezirk auf schnellere Genehmigungen, kürzere Wege und eine ...
Video: Trabrennbahn-Demonstration am 7.7.26
Am 7.7. hat die erste Demonstration zum Erhalt der Trabrennbahn stattgefunden. Organisiert durch die Studierenden der Katholische Hochschule für Sozialwesen ...